KSL-MSI - Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben für Menschen mit Sinnesbehinderungen






 

 


Analyse, Information, Orientierung, Vernetzung

Ziele

 

Das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben für Menschen mit Sinnesbehinderungen NRW (KSL-Essen) soll in allen Lebensbereichen das Bewusstsein für Menschen mit einer Sinnesbehinderung schärfen. Dazu soll eine Teilhabekultur befördert werden, in der Menschen mit Sinnesbehinderungen in einem Klima der Wertschätzung in ihren Rechten und ihrer Würde geachtet und als bereichernder innovationsfördernder Teil einer vielfältigen Gesellschaft erlebt werden. Um diese Ziele zu erreichen, unterstützt das Kompetenzzentrum Institutionen der Selbsthilfe und kooperiert mit Entscheidenden und Multiplikator/innen in Politik und Gesellschaft.

 

Das KSL-Essen hat somit folgende Ziele:

Informationen zielgruppenorientiert und barrierefrei aufbereiten und bereitstellen

Bewusstsein und Verständnis der Gesellschaft für Menschen mit Sinnesbehinderung schärfen

Barrieren in der Gesellschaft identifizieren und in Kooperation mit der Selbsthilfe und örtlichen Beratungsangeboten abbauen.

Konzepte für inklusive Strukturen und Prozesse sowie Teilhabe entwickeln und helfen, diese in der Gesellschaft umzusetzen

Zielgruppen

Das KSL-Essen sieht sich als Katalysator für die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention  für Menschen mit einer Sinnesbehinderung in den Bereichen Hören und/oder Sehen in NRW.

Die Expertinnen und Experten des Kompetenzzentrums wollen in enger Kooperation mit der Selbsthilfe und vorhandenen Fachdiensten und Beratungsstellen in NRW als Unterstützungs- und Beratungsinstitution die oben genannten Ziele erreichen. Für das KSL-Essen steht nicht die Einzelberatung der Menschen mit Sinnesbehinderungen im Vordergrund, sondern es sieht sich eher als eine Einrichtung, die schon vorhandene Institutionen mit Informationen, Strategie- und Lösungskonzepten, Forschungsergebnissen und Veranstaltungen sowie Öffentlichkeitsarbeit unterstützt. So soll ein Werte- und Strukturwandel schneller und effektiver in unserer Gesellschaft für Menschen mit Sinnesbehinderungen erreicht werden. Das KSL-Essen ist damit keine alternative Anlaufstelle für eine Einzelberatung, sondern eher Ansprechpartner für Beratungsstellen, Selbsthilfeorganisationen, Einrichtungen oder Leistungsträger/innen.

Eine Ausnahme dazu bildet die Beratung von Menschen mit einer kombinierten Hör-/Sehbehinderung. Da es für hörsehbehinderte und taubblinde Menschen bislang keine Beratungsstrukturen in NRW gibt, wird das KSL-Essen den Bedarf ermitteln, den Aufbau von Strukturen begleiten und im Einzelfall auch beraten.

Arbeitsfelder

Etablierung inklusiver Strukturen

Erstellung von Inklusionskonzepten auf der Basis von Situations- und Bedarfsanalysen

Durchsetzung der Konzepte in den jeweiligen Kontexten (z.B. bei Leistungsträgern oder öffentlichen Einrichtungen)

Sensibilisierung und Information durch Kommunikation und Begegnung, Experten- und Expertinennvorträge und Seminare

 

Aufbau inklusiver Praktiken

Förderung der Peer-to-Peer-Beratung

Einrichtung eines Access Lab zur besseren Informationsverbreitung

Aufbau von Mentorenprogrammen

Schaffen von Sozialräumen

Förderung von Vernetzung & Begegnung

 

Befördern einer Teilhabe- und Wertschätzungskultur

Gestaltung sozialer und kultureller Aktionen

Mitwirkung bei Inklusionsprojekten

Schaffung von Vorbildern (Inklusionsleuchttürme)

Förderung von Kommunikation und Diskussion

 

 

Projektpartner

Das Kompetenzzentrum für Menschen mit Sinnesbehinderungen ist eine Kooperation folgender Partner:

 

Träger (verantwortlich):

Rheinischer Blindenfürsorgeverein Düren
www.rbv-dueren.de

 

Konsortialpartner:

SignGes - Kompetenzzentrum für Gebärdensprache und Gestik an der RWTH Aachen
www.signges.rwth-aachen.de

Zentrale für soziale Dienstleistungen gGmbH
www.zsdl.de

Deutsche Gesellschaft für Taubblindheit gGmbH
www.gesellschaft-taubblindheit.de

Berufsförderungswerk Düren gGmbH
www.bfw.dueren.de

 

Kontakt (SignGes RWTH Aachen):

Dr. Klaudia Grote (k.grote(at)signges.rwth-aachen.de)

 

Förderung

KomMSi wird mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds gefördert.



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